INFORMATIONEN ZU KONTAKTLINSEN

INFORMATIONEN ZU KONTAKTLINSEN

  • DIE 4 HÄUFIGSTEN FRAGEN

    • Kann ich Kontaktlinsen tragen? 

      Fast jeder kann Kontaktlinsen tragen. Ihr Kontaktlinsenanpasser wird Ihre Augen untersuchen und Ihnen erklären, welche verschiedenen Linsentypen es gibt. Er wird Ihnen dabei helfen, die beste Lösung für Sie und Ihren Lebensstil zu finden. Kontaktlinsen können Kurz- bzw. Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Alterssichtigkeit korrigieren. Sie können aber auch Ihre Augenfarbe verändern - mit oder ohne Sehkorrektur. Sie sehen, es gibt für fast jeden eine passende Kontaktlinse.
      Moderne Kontaktlinsen sind aus weichen, hochkomfortablen Materialien hergestellt, die sehr gut verträglich für Ihre Augen sind. Bei Ihrem Augenoptiker können Sie erleben, wie sich Kontaktlinsen anfühlen und sie ausprobieren. Mehr als 30 Millionen Menschen in Europa tragen täglich zufrieden Kontaktlinsen.

    • Was wenn ich Probleme habe, die Kontaktlinsen aufs Auge zu setzen? 

      Es ist ganz normal nervös zu sein, wenn man etwas das erste Mal macht. Vielleicht denken Sie sich, „Werde ich es schaffen?” und „Wie wird es sich anfühlen?”. Ihr Kontaktlinsenanpasser wird Sie durch die notwendigen Schritte führen und Sie werden feststellen, dass es viel einfacher ist, als Sie erwartet haben. Schauen Sie sich hier die Schritte für das Auf- und Absetzen von Kontaktlinsen an. Sehen Sie sich an, mit welchen einfachen Handgriffen Sie Kontaktlinsen auf- und absetzen. Die meisten Leute gewöhnen sich sehr schnell daran und können dann gar nicht mehr glauben, dass sie einmal davor zurückgeschreckt sind. Auch Sie werden bald Ihre Kontaktlinsen auf- und absetzen, ohne darüber nachzudenken.

    • Ist es einfach, Kontaktlinsen zu pflegen? 

      Tageslinsen werden morgens aufgesetzt und am Ende des Tages entsorgt. Monatslinsen müssen nach dem Tragen gereinigt werden. Dafür gibt es zwei Optionen: eine einfach anzuwendene Multifunktionslösung oder ein Peroxid-System für empfindliche Augen. Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie den Abschnitt über Kontaktlinsenpflege und fragen Sie Ihren Optiker.

    • Warum benötige ich einen Termin beim Optiker?

      Jedes Auge ist anders. Damit sich Ihre Augen wohlfühlen und Sie gut sehen können, ist es daher wichtig, dass Kontaktlinsen individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Hier kommt der Optiker als Kontaktlinsenspezialist ins Spiel. Im Rahmen einer Anpassung werden abhängig von Ihren Augen und Ihrem Lebenstil die richtigen Kontaktlinsen definiert.

      Das Ermitteln der Sehstärke, das Begutachten und Vermessen der Augen ist für Sie ganz unkompliziert. Für diese Untersuchungen setzt Ihr Optiker modernste optische Geräte ein, die Ihr Auge nicht berühren. Die so ermittelte erste Kontaktlinse wird Ihnen von Ihrem Augenoptiker aufgesetzt – lehnen Sie sich entspannt zurück. Sitzt die Kontaktlinse erst mal auf dem Auge, dann werden Sie überrascht sein, wie angenehm es sich anfühlt und wie gut Sie sehen können. Nach einer kurzen Tragezeit wird diese Kontaktlinse beurteilt und ggf. optimiert. Mit Ihren endgültigen Kontaktlinsen üben Sie die Handhabung, wobei Ihnen Ihr Kontaktlinsenanpasser ganz genau zeigt und erklärt, wie Kontaktlinsen auf- und abgesetzt werden. Für Fragen ist er immer Ihr kompetenter Ansprechpartner.

      Leistungen einer professionellen Erstanpassung:
      • Beratung und Bedarfsanalyse
      • Sehstärkenbestimmung
      • Augen- und Tränenfilmanalyse
      • Probetragen der Kontaktlinsen
      • Beurteilung und Optimierung der Kontaktlinsen
      • Gemeinsames Üben der Handhabung und Pflege
      Für alle diese Leistungen fällt üblicherweise eine Anpassgebühr an.

      Warum benötige ich einen sogenannten „Nachkontroll-Termin“ beim Optiker?
      Für beschwerdefreies Tragen und optimales Sehen ist die regelmäßige Nachkontrolle, in der Regel alle 6 Monate, für Kontaktlinsenträger sehr wichtig. Bei einer Nachkontrolle überprüft Ihr Kontaktlinsenspezialist, ob Ihre Augen noch genauso gesund sind, wie vor 6 Monaten, ob es möglicherweise eine noch bessere Kontaktlinse für Ihre Augen und Ihre Bedürfnisse gibt und soweit Sie ein Kontaktlinsenpflegemittel benutzen, ob dieses noch optimal für Sie ist. Erst mit dem umfassenden Service Ihres Optikers können Kontaktlinsen das leisten, was Sie von Ihnen erwarten.

  • SEHKORREKTUR

    • Myopie oder Kurzsichtigkeit – "Ich habe Schwierigkeiten beim Fokussieren auf entfernte Objekte, z.B. beim Autofahren oder Fernsehen."

      Myopie oder Kurzsichtigkeit  ist eine häufige Augenveränderung, von der Millionen von Kindern und Erwachsenen betroffen sind. Dies wird oft zuerst bei Schulkindern bemerkt und verstärkt sich oft noch in den Teenager-Jahren, da sich das Auge in dieser Zeit verändert. Oft kommt es dann zu einer Stabilisierung im Erwachsenenalter.

      Symptome der Kurzsichtigkeit:

      • Verschwommene Sicht auf größere Entfernungen
      • Ständiges Zusammenkneifen der Augen, um klar zu sehen
      • Kopfschmerzen durch Ermüdung der Augen
      • Schwierigkeiten beim Autofahren, besonders bei Nacht (Nachtblindheit)
      • Bedürfnis, näher am Fernseher, an der Kinoleinwand oder an der Tafel zu sitzen
      • Bücher sehr nah an die Augen halten
      • Unfähigkeit, weit entfernte Objekte zu erkennen
      • Häufiges Blinzeln
      • Häufiges Augenreiben

      Wenn diese Symptome Ihre täglichen Abläufe beeinträchtigen oder so stark sind, dass Sie oder Ihr Kind gewisse Aufgaben nicht erfüllen können, konsultieren Sie einen Augenoptiker oder Augenarzt. Er oder sie kann die Stärke ihrer Kurzsichtigkeit feststellen und Sie beraten, wie man sie am besten korrigieren kann.

      Kann ich meine Brillenwerte in Kontaktlinsenwerte umrechnen?
      Leider können Sie Ihre Brillenwerte nicht einfach in Kontaktlinsenwerte umrechnen, da der Abstand einer Brille zum Auge nicht dem einer Kontaktlinse entspricht. Die Kontaktlinse sitzt direkt auf Ihrer Hornhaut, während das Brillenglas etwas enfernt zum Auge sitzt. Dieser Wert wird Hornhautscheitelabstand genannt und liegt bei Brillen bei ungefähr 14mm und bei Kontaktlinsen bei 0mm. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem einer Lupe: Da die Lupe ein Plusglas ist, kann man durch sie nur aus einer bestimmten Entfernung scharf und vergrößert sehen. Wird die Lupe zu nah an das Auge gehalten, wird das Bild unscharf. Diesen Effekt kann man auf Brillengläser übertragen: Minus-Brillengläser (bei Kurzsichtigkeit) lassen die Umgebung verkleinert erscheinen, während Plus-Brillengläser (bei Weitsichtigkeit) alles größer wirken lassen. Grund hierfür ist der Hornhautscheitelabstand zwischen Brille und Augen. Dieser Effekt ist bei Kontaktlinsen nicht vorhanden. Wenn Sie von Brille auf Kontaktlinsen wechseln, erscheint Ihnen alles wieder im richtigen Größenverhältnis: Bei einer Kurzsichtigkeit größer, bei einer Weitsichtigkeit kleiner. Vor allem bei höheren Dioptrienwerten macht sich dies bemerkbar.

    • Hyperopie oder Weitsichtigkeit – "Ich habe Schwierigkeiten, nahe Objekte zu fokussieren, z. B. beim Lesen oder wenn ich auf meinen Bildschirm oder mein Handy sehe."

      Hyperopie oder Weitsichtigkeit ist weniger verbreitet als Kurzsichtigkeit, aber dennoch betrifft sie viele Menschen. Weitsichtigkeit gibt es sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen und häufig vererbt sich diese Sehschwäche auf die nächste Generation. Obwohl Weitsichtigkeit normalerweise bereits in der Kindheit beginnt, wird sie häufig nicht festgestellt, da der sehr flexible Linsenkörper dies auf natürlichem Weg kompensiert. Solange die Weitsichtigkeit nicht zu ausgeprägt ist, werden Kinder Objekte sowohl in der Nähe als auch in der Ferne klar erkennen. Dies endet üblicherweise im Alter von ca. 9 Jahren.

      Die Symptome der Weitsichtigkeit sind von Person zu Person unterschiedlich. Dies sind die häufigsten Anzeichen und Symptome von Weitsichtigkeit:

      • Verschwommene Sicht auf nahe Objekte, wie einen Stift oder ein Buch
      • Ermüdung der Augen, schmerzende Augen oder ein brennendes Gefühl um die Augen herum
      • Ständiges Zusammenkneifen der Augen, um klar zu sehen
      • Kopfschmerzen beim Lesen oder Malen
      • "über Kreuz" stehende Augen (Schielen) bei einigen Kindern

      Wenn diese Symptome Ihre täglichen Abläufe beeinträchtigen oder so stark sind, dass Sie oder Ihr Kind gewisse Aufgaben nicht erfüllen können, konsultieren Sie einen Augenoptiker oder Augenarzt. Er oder sie kann die Stärke ihrer Weitsichtigkeit feststellen und Sie beraten, wie man sie am besten korrigieren kann.

      Kann ich meine Brillenwerte in Kontaktlinsenwerte umrechnen?
      Leider können Sie Ihre Brillenwerte nicht einfach in Kontaktlinsenwerte umrechnen, da der Abstand einer Brille zum Auge nicht dem einer Kontaktlinse entspricht. Die Kontaktlinse sitzt direkt auf Ihrer Hornhaut, während das Brillenglas etwas enfernt zum Auge sitzt. Dieser Wert wird Hornhautscheitelabstand genannt und liegt bei Brillen bei ungefähr 14mm und bei Kontaktlinsen bei 0mm. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem einer Lupe: Da die Lupe ein Plusglas ist, kann man durch sie nur aus einer bestimmten Entfernung scharf und vergrößert sehen. Wird die Lupe zu nah an das Auge gehalten, wird das Bild unscharf. Diesen Effekt kann man auf Brillengläser übertragen: Minus-Brillengläser (bei Kurzsichtigkeit) lassen die Umgebung verkleinert erscheinen, während Plus-Brillengläser (bei Weitsichtigkeit) alles größer wirken lassen. Grund hierfür ist der Hornhautscheitelabstand zwischen Brille und Augen. Dieser Effekt ist bei Kontaktlinsen nicht vorhanden. Wenn Sie von Brille auf Kontaktlinsen wechseln, erscheint Ihnen alles wieder im richtigen Größenverhältnis: Bei einer Kurzsichtigkeit größer, bei einer Weitsichtigkeit kleiner. Vor allem bei höheren Dioptrienwerten macht sich dies bemerkbar.

    • Astigmatismus oder Hornhautverkrümmung – "Ich sehe Dinge manchmal verschwommen und leicht verzerrt - in allen Entfernungen"

      Hornhautverkrümmung wird oft von den Eltern auf die Kinder vererbt. Sie kommt sehr häufig vor. Manche Experten glauben, dass fast jeder ab der Geburt eine Hornhautverkrümmung hat. Genauso, wie es sehr selten ist, perfekte Zähne zu haben, ist es auch selten, eine perfekt geformte Hornhaut zu besitzen. Der Grad der Verformung der Hornhaut bestimmt, ob Sie Linsen benötigen, die Ihnen helfen, Lichtstrahlen besser zu bündeln. Wenn Sie kurz- oder weitsichtig sind, ist es wahrscheinlich, dass Sie auch eine Hornhautverkrümmung haben, die korrigiert werden muss. Teilweise verändert sich die Hornhaut aufgrund einer Augenverletzung, -infektion oder -operation, in seltenen Fällen auch aufgrund von Krankheiten, sodass eine Hornhautverkrümmung entsteht.

      Manchmal kann die Hornhautverkrümmung so geringfügig sein, dass sie kaum wahrnehmbar ist und über Jahre unentdeckt bleibt, bis sie irgendwann bei einer regelmäßigen Augenuntersuchung festgestellt wird. In manchen Fällen kann sie allerdings auch gravierende Sehverzerrungen hervorrufen. Hier sind die häufigsten Anzeichen und Symptome für Hornhautverkrümmung:

      • Verschwommenes oder verzerrtes Sehen von nahen und fernen Objekten
      • Erschöpfung
      • Zusammenkneifen der Augen
      • Unangenehmes Gefühl oder Reizung am/im Auge
      • Schwierigkeit, nachts zu sehen
      • Probleme, ähnliche Buchstaben und Zahlen auseinanderzuhalten, so wie P und F oder B und 8

      Menschen mit Hornhautverkrümmung sehen einen Schatten oder eine Unschärfe bei Dingen, die sie ansehen. Dies wird besonders bei Objekten deutlich, die einen hohen Kontrast haben, so wie schwarzer Text auf weißem Untergrund oder ein helles Licht in der Dunkelheit.

      Kann ich meine Brillenwerte in Kontaktlinsenwerte umrechnen?
      Leider können Sie Ihre Brillenwerte nicht einfach in Kontaktlinsenwerte umrechnen, da der Abstand einer Brille zum Auge nicht dem einer Kontaktlinse entspricht. Die Kontaktlinse sitzt direkt auf Ihrer Hornhaut, während das Brillenglas etwas enfernt zum Auge sitzt. Dieser Wert wird Hornhautscheitelabstand genannt und liegt bei Brillen bei ungefähr 14mm und bei Kontaktlinsen bei 0mm. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem einer Lupe: Da die Lupe ein Plusglas ist, kann man durch sie nur aus einer bestimmten Entfernung scharf und vergrößert sehen. Wird die Lupe zu nah an das Auge gehalten, wird das Bild unscharf. Diesen Effekt kann man auf Brillengläser übertragen: Minus-Brillengläser (bei Kurzsichtigkeit) lassen die Umgebung verkleinert erscheinen, während Plus-Brillengläser (bei Weitsichtigkeit) alles größer wirken lassen. Grund hierfür ist der Hornhautscheitelabstand zwischen Brille und Augen. Dieser Effekt ist bei Kontaktlinsen nicht vorhanden. Wenn Sie von Brille auf Kontaktlinsen wechseln, erscheint Ihnen alles wieder im richtigen Größenverhältnis: Bei einer Kurzsichtigkeit größer, bei einer Weitsichtigkeit kleiner. Vor allem bei höheren Dioptrienwerten macht sich dies bemerkbar.

    • Presbyopie oder Alterssichtigkeit - "Ich sehe manchmal in der Nähe verschwommen und meine Augen ermüden schnell"

      Alterssichtigkeit ist ein unvermeidlicher Teil des normalen Alterungsprozesses, durch den es schwerer wird, Objekte im Nahbereich zu erkennen. Wenn wir älter werden, verliert unsere Augenlinse ihre Flexibilität und damit die Fähigkeit, sich auf nah gelegene Objekte einzustellen. Der Alterungsprozess des Auges ist fortschreitend. Gleitsicht-Kontaktlinsen werden immer mehr zu einer beliebten Option, Alterssichtigkeit zu korrigieren.

      Die meisten Menschen entwickeln eine Alterssichtigkeit um die 40 herum. Hier sind die häufigsten Symptome, an denen Sie Presbyopie erkennen:

      • Verschwommenes Sehen beim Lesen auf normale Entfernungen, auch wenn Sie Ihre Fernbrille oder Kontaktlinsen tragen
      • Das Halten von Lesestoff auf Armeslänge, um richtig fokussieren zu können
      • Kopfschmerzen
      • Ermüdung der Augen
      • Erschöpfung beim Lesen

      Sprechen Sie mit Ihrem Augenoptiker oder Augenarzt, wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich feststellen.

      Kann ich meine Brillenwerte in Kontaktlinsenwerte umrechnen?
      Leider können Sie Ihre Brillenwerte nicht einfach in Kontaktlinsenwerte umrechnen, da der Abstand einer Brille zum Auge nicht dem einer Kontaktlinse entspricht. Die Kontaktlinse sitzt direkt auf Ihrer Hornhaut, während das Brillenglas etwas enfernt zum Auge sitzt. Dieser Wert wird Hornhautscheitelabstand genannt und liegt bei Brillen bei ungefähr 14mm und bei Kontaktlinsen bei 0mm. Dieser Effekt ist vergleichbar mit dem einer Lupe: Da die Lupe ein Plusglas ist, kann man durch sie nur aus einer bestimmten Entfernung scharf und vergrößert sehen. Wird die Lupe zu nah an das Auge gehalten, wird das Bild unscharf. Diesen Effekt kann man auf Brillengläser übertragen: Minus-Brillengläser (bei Kurzsichtigkeit) lassen die Umgebung verkleinert erscheinen, während Plus-Brillengläser (bei Weitsichtigkeit) alles größer wirken lassen. Grund hierfür ist der Hornhautscheitelabstand zwischen Brille und Augen. Dieser Effekt ist bei Kontaktlinsen nicht vorhanden. Wenn Sie von Brille auf Kontaktlinsen wechseln, erscheint Ihnen alles wieder im richtigen Größenverhältnis: Bei einer Kurzsichtigkeit größer, bei einer Weitsichtigkeit kleiner. Vor allem bei höheren Dioptrienwerten macht sich dies bemerkbar.

  • KONTAKTLINSENPFLEGEMITTEL

    • Welche Arten von Pflegemitteln gibt es? 

      Multifunktions-Kontaktlinsenpflegemittel wie OPTI-FREE® PureMoist® sind die flexible Art der Reinigung. Alle Pflegeschritte werden immer mit einer Lösung durchgeführt: Reinigung, Desinfektion, Abspülen und Aufbewahrung.

      Kontaktlinsenpflegemittel, die auf Wasserstoffperoxid basieren, benötigen einen ein- oder zweistufigen Prozess, abhängig vom Produkt. Ein Wasserstoffperoxid wie AOSEPT® PLUS mit HydraGlyde® bewirkt eine zuverlässige Desinfektion, durch die Keime und Bakterien entfernt werden. Wasserstoffperoxid-Lösungen sind konservierungsmittelfrei und werden oft Kontaktlinsenträgern empfohlen, die empfindlich auf Konservierungsmittel reagieren könnten. Eine genaue Befolgung der Gebrauchsanweisung ist auf jeden Fall wichtig.

      Kochsalzlösungen werden hauptsächlich zum Abspülen und Aufbewahren von Kontaktlinsen verwendet. Kochsalzlösungen sind nicht zur Desinfektion von Kontaktlinsen geeignet.

      > Sprechen Sie mit Ihrem Augenoptiker, um herauszufinden, welches Pflegemittel am besten zu Ihnen und Ihren Kontaktlinsen passt. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihr Pflegemittel wirksam reinigt, sicher und zuverlässig desinfiziert und für eine gute Benetzung Ihrer Kontaktlinsen sorgt.

    • Das Pflegemittel Einmaleins - Do’s und Don’ts

      Ob Sie Neuträger sind oder schon eine ganze Weile Kontaktlinsen tragen, hier sind ein paar hilfreiche Tipps zur Kontaktlinsenpflege. Bitte beachten Sie zusätzlich die Hinweise Ihres Augenoptikers und die Gebrauchsanweisung, damit Sie erfolgreiches und angenehmes Kontaktlinsentragen erfahren können.

      DO'S

      DON'TS

      DO Halten Sie sich genau an die Trageempfehlung Ihres Kontaktlinsenspezialisten und entsorgen Sie Ihre Kontaktlinsen nach Ablauf der empfohlenen Trageperiode.11

      DON’T Verlängern Sie nicht die Tragedauer entgegen der Empfehlung Ihres Kontaktlinsenspezialisten.12

      DO Reinigen und desinfizieren Sie Ihre Kontaktlinsen jedes Mal, wenn Sie sie vom Auge abnehmen. Denken Sie immer daran, frische Lösung zu verwenden. Füllen Sie den Kontaktlinsenbehälter nicht über die angegebene Füllmenge.11

      DON’T Benutzen Sie niemals Speichel, Leitungswasser oder irgendetwas anderes außer Kontaktlinsenpflegemittel zum Befeuchten oder Reinigen Ihrer Kontaktlinsen.11

      DO Wenn Ihre Augen rot oder gereizt sind oder sich Ihre Sicht verschlechtert, nehmen Sie die Kontaktlinsen sofort vom Auge und sprechen Sie mit Ihrem Kontaktlinsenanpasser.13

      DON’T Vermeiden Sie jede direkte Berührung der Tropferspitze der Pflegemittelflasche mit irgendeiner Oberfläche – auch nicht mit Ihren Fingern, Augen oder Kontaktlinsen.

      DO Füllen Sie Ihren Kontaktlinsenbehälter immer mit frischer Lösung. Schütten Sie benutzte Lösung direkt weg.

      DON’T Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen nie von anderen Personen tragen! Das ist sehr unhygienisch.11

      DO Achten Sie darauf, immer saubere und trockene Hände zu haben, wenn Sie mit Ihren Kontaktlinsen umgehen.11 Waschen Sie Ihre Hände und trocknen Sie sie gründlich mit einem fusselfreien Handtuch bevor Sie Ihre Kontaktlinsen anfassen.

      DON’T Seien Sie nicht geizig mit Ihrem Pflegemittel und benutzen Sie es nicht mehrfach. Benutzen Sie immer frische Lösung zum Abspülen, Reinigen und Aufbewahren Ihrer Kontaktlinsen.11

      DO Halten Sie die Flaschen immer verschlossen und entsorgen Sie sie nach Ablauf des Verfallsdatums.13

      DON’T Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen nicht in Kontakt mit Wasser kommen – das gilt für jede Art von Wasser (z.B. Leitungswasser, destilliertes Wasser, Salzwasser etc.).

      DO Gießen Sie Ihren Behälter nach Gebrauch aus, spülen Sie ihn ggf. mit Lösung aus und lassen Sie ihn an der Luft trocknen.13

      DON’T Wechseln Sie nicht Ihr Kontaktlinsenpflegemittel, außer es wird Ihnen von Ihrem Kontaktlinsenspezialisten empfohlen.13 Nicht alle Lösungen sind gleich.

      DO Wechseln Sie Ihren Kontaktlinsenbehälter nach den Anweisungen Ihres Augenoptikers und der Gebrauchsanweisung.

      DON’T Benutzen Sie Lösung nie ein zweites Mal - füllen Sie Ihren Kontaktlinsenbehälter immer mit frischer Lösung. Schütten Sie benutzte Lösung direkt weg.11

      DO Setzen Sie Ihre Kontaktlinsen auf das Auge, bevor Sie Make-Up auftragen und nehmen Sie die Linsen ab, bevor Sie sich abschminken.14

      DON’T Machen Sie keine Kompromisse bei der Kontaktlinsenpflege – halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Kontaktlinsenspezialisten.

    • Mythen und Tatsachen über  Kontaktlinsenpflege

      Tage, Monate, Jahre - egal, wie lange Sie schon Kontaktlinsen tragen, Sie haben bestimmt schon einmal davon gehört, dass es Möglichkeiten gibt, bei der Kontaktlinsenpflege zu "schummeln", um Geld, Zeit oder beides zu sparen. Durch solche Tricks setzen Sie Ihre Augen aber einem großen Risiko aus.

      MYTHOS: Es ist überhaupt kein Problem, Pflegemittel mehrfach zu verwenden und Kontaktlinsenbehälter nicht auszutauschen. Die Ansage, die Lösung nach jedem Gebrauch wegzuschütten, ist nur eine Marketingstrategie, damit man mehr Pflegemittel kaufen muss.
      TATSACHE: Alte Lösung wiederzuverwenden oder frische Lösung auf alte Lösung zu geben, verhindert, dass Linsen desinfiziert werden. Kontaktlinsenbehälter können mikrobiell verschmutzt sein. Halten Sie sich an die Vorgaben Ihres Kontaktlinsenspezialisten und die Gebrauchsanweisung und ersetzen Sie den Kontaktlinsenbehälter regelmäßig, um die Ablagerung von Bakterien und Rückständen zu verhindern.

      MYTHOS: Man kann Monatslinsen viel länger tragen als einen Monat.
      TATSACHE: Erfolgreiches Kontaktlinsentragen erfordert eine genaue Befolgung der Anweisungen. Um ein erfolgreiches, komfortables Kontaktlinsentragen zu gewährleisten, sollte man sich an die Vorgaben des Kontaktlinsenspezialisten halten und gebrauchte Kontaktlinsen nach der vorgegebenen Zeit durch neue ersetzen. Proteine, Kalzium, Lipide und andere Substanzen, die sich in Ihrer Tränenflüssigkeit befinden, können sich auf Ihrer Kontaktlinse ablagern und dadurch das Kontaktlinsentragen weniger angenehm machen.

      MYTHOS: Es ist okay, seine Kontaktlinsen und den Kontaktlinsenbehälter mit Leitungswasser zu reinigen. Es ist ja schließlich Wasser, oder?
      TATSACHE: Auch wenn es klar und sauber erscheint, ist Leitungswasser nicht dafür geeignet, Kontaktlinsen zu reinigen. Leitungswasser kann Ihre Kontaktlinsen NICHT desinfizieren und es kann Bakterien, Chlor, Mineralien und Metallpartikel enthalten, die sowohl Ihre Kontaktlinsen als auch Ihre Augen schädigen können.

      MYTHOS: Man sieht, ob Kontaktlinsen verschmutzt sind, wenn man sie ansieht.
      TATSACHE: Auch wenn Ihre Kontaktlinse oder Ihre Pflegemittel sauber aussehen, heißt das noch lange nicht, dass dies auch so ist. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihre Kontaktlinsen sofort reinigen, wenn Sie sie vom Auge genommen haben und NIEMALS Pflegemittel mehrfach verwenden.

      MYTHOS: Solange man seine Augen geschlossen hält, kann man mit Kontaktlinsen schwimmen gehen.
      TATSACHE: Treiben Sie niemals Wassersport, ohne eine Schwimmbrille zu tragen. Wasser enthält Bakterien, die eine Augenentzündung hervorrufen können.

      MYTHOS: Die Reinigung von Kontaktlinsen ist langwierig und kompliziert.
      TATSACHE: Wenn Sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, ist die richtige Kontaktlinsenpflege gar nicht schwierig. Denken Sie daran, gebrauchte Lösung wegzuschütten und immer frische Lösung zu verwenden – dafür braucht man nur ein paar Sekunden!

  • IHRE AUGEN

    • Die Hornhaut

      Die Hornhaut ist die durchsichtige schützende Oberfläche Ihres Auges. Wenn Sie einen Gegenstand ansehen, wird Licht von diesem Gegenstand reflektiert und dieses Licht dringt durch die Hornhaut. Durch die Pupille erreicht es die Linse. Dort bildet sich eine Abbildung, die auf der Netzhaut fokussiert wird. Die Netzhaut enthält Millionen winziger lichtempfindliche Nerven, die man Stäbchen und Zapfen nennt. Diese Nerven senden die Information über das Bild an Ihr Gehirn.

      Die Hornhaut leistet einen wichtigen Beitrag zu Ihrem Sehvermögen, da sie das Licht sobald es in das Auge eindringt, refraktiert (bricht) und damit hilft, das Bild in Richtung der Netzhaut zu fokussieren. Eine korrekt geformte Hornhaut ist rund und glatt wie ein Ball. Licht kann von jeder Seite eindringen und wird scharf auf einem einzigen Punkt auf der Netzhaut fokussiert. Wenn Ihre Hornhaut aber eher oval als rund geformt ist - also mehr wie ein Rugbyball als wie ein Fußball – wird das eindringende Licht in einer leicht anderen Richtung in das Auge eindringen. Es trifft dann auf mehr als einen einzigen Punkt auf der Netzhaut. Dies nennt man Astigmatismus oder Hornhautverkrümmung. Das hat zur Folge, dass Sie Objekte verschwommen oder leicht verzerrt wahrnehmen.

    • Refraktion (Lichtbrechung)

      Refraktion nennt man den Vorgang, wenn Licht gebrochen wird, also seine Richtung geändert wird, wenn es durch etwas hindurchgeht. Um diese Lichtbrechung zu sehen, kann man folgendes ausprobieren: Füllen Sie ein Glas mit Wasser und stellen Sie einen Strohhalm hinein. Der Strohhalm wird aussehen, als sei er abgeknickt, weil das Licht refraktiert wird, wenn es durch das gebogene Glas und das Wasser geht. Die gleiche Art der Lichtbrechung findet statt, wenn Licht durch Ihre abgerundete Hornhaut und den Glaskörper des Auges geht. Wenn das Glas oder Ihre Hornhaut nicht glatt und gleichmäßig sind, wird das Bild verzerrt und das Gehirn kann es nur schwer entschlüsseln.

    • Gesunde Augen

      Viele Probleme der Augen oder der Sehkraft entstehen durch den natürlichen Alterungsprozess und ohne dass vorher Probleme oder Symptome aufgetreten sind. Wenn man verhindern möchte, dass Augenprobleme auftreten, bzw. sich verschlechtern, sollte man seine Augen jährlich von einem Augenarzt überprüfen lassen. Mehr als 80% aller Beeinträchtigungen der Sehkraft sind behandelbar, vermeidbar oder heilbar. Daher ist eine möglichst frühe Diagnose und Behandlung sehr wichtig.

      Zusätzlich zu regelmäßigen Untersuchungen durch den Augenarzt können Ihnen auch die folgenden Verhaltensweisen helfen, die Gesundheit Ihrer Augen und Ihre Sehkraft aufrecht zu erhalten:

      • Tragen Sie die für Sie richtige Brille, bzw. die für Sie richtigen Kontaktlinsen, um Ihre Sehschwäche zu korrigieren
      • Desinfizieren Sie immer Ihre Kontaktlinsen und tauschen Sie sie regelmäßig aus
      • Waschen Sie sich Ihre Hände sorgfältig, bevor Sie Ihre Augen anfassen oder Ihre Kontaktlinsen auf- oder absetzen
      • Tragen Sie eine Sonnenbrille, die 99-100% der UVA/UVB-Strahlung von Ihren Augen abhält
      • Vermeiden Sie es zu rauchen
      • Achten Sie auf Ihr Gewicht, um systemischen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, vorzubeugen, die sich auf Ihre Sehkraft auswirken können
      • Überwachen Sie chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes und Bluthochdruck)
      • Ernähren Sie sich gesund – essen Sie Blattgemüse wie Grünkohl oder Spinat und Fisch mit einem hohen Omega-3-Fettgehalt, wie Lachs oder Thunfisch
      • Nutzen Sie bei Bedarf Nahrungsergänzungsmittel, die die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen steigern, um die Gesundheit der Augen zu unterstützen

Hände waschen und sorgfältig mit einem fusselfreien Tuch abtrocknen. Kontaktlinse auf den rechten Zeigefinger legen.

Oberlid mit Mittel- oder Zeigefinger der linken Hand nach oben ziehen. Mit dem Mittelfinger der rechten Hand das Unterlid nach unten ziehen.

Kontaktlinse auf das Auge setzen.

Erst wenn die Kontaktlinse sitzt, Lid langsam schließen.

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